Häufig gestellte Fragen

Wie finde ich eine passende Bewegungsgruppe
für mein Kind?
Motopädagogische Gruppen für Kinder werden in ganz Österreich,
semesterweise, meistens in Turnsälen von Schulen oder Bewegungsräumen
von Kindergärten angeboten.
Wo, an welchen Terminen und für welches Alter eine akmö-Gruppe
besteht oder geplant ist, weiß am besten Dagmar Steindl vom akmö-Büro.
Für Kurse im Wintersemester fragt man am besten Ende August/Anfang September
nach, für die im Sommersemester im Dezember davor.
Wenn freie Gruppenplätze vorhanden sind, ist es bei dringendem
Bedarf grundsätzlich auch möglich, in einen Kurs auch während
des Semesters einzusteigen.
Zu den Fragen

Wie finde ich eine passende Bewegungsgruppe für mich?
Motopädagogische Angebote für Jugendliche, Erwachsene
oder Eltern-Kind-Gruppen sowie flächendeckende motogeragogische Angebote
für ältere und alte Menschen werden nach und nach ausgebaut.
Wo und wann welches akmö-Angebot läuft, und wie man dazustoßen kann,
weiß am besten Dagmar Steindl vom akmö-Büro.
Für bereits bestehende Jugend-/ Erwachsenengruppen oder Familienrunden
kann der akmö ein „maßgeschneidertes“ Bewegungsangebot
zusammenstellen.
Zu den Fragen

Wie finde ich eine MotopädagogIn für unsere Kindergruppe?
Für eine bereits bestehende
Kindergruppe bzw. Eltern-Kind-Gruppe stellt das akmö-Büro
gerne den Kontakt zu einer MotopädagogIn in der Nähe her.
Zu den Fragen

Wie finde ich eine MotogeragogIn für
unsere Pensionistenrunde?
Für Pensionistenrunden und andere bestehende Gruppen älterer
Personen vermittelt das akmö-Büro
gerne eine MotogeragogIn aus der Nähe.
Zu den Fragen

Was passiert in einer motopädagogischen
Einheit?
Die Auswahl der Angebote in
einer motopädagogischen Einheit orientiert sich immer am Entwicklungsstand
und an den Bedürfnissen der teilnehmenden Kinder, Jugendlichen oder
Erwachsenen.
Am Beginn jeder motopädagogischen
Einheit stehen Lauf- und Fangspiele, um dem ersten Bewegungsdrang Raum
zu geben und in der Gruppe miteinander warm zu werden.
Durch den Einsatz von Großgeräten
im Turnsaal entstehen Gelegenheiten zum Klettern, Rutschen, Springen,
Schaukeln usw., welche die allgemeinen motorischen Fähigkeiten verbessern
und eine selbstsicheren Umgang mit dem eigenen Körper ermöglichen.
Mit Kleingeräten (Bälle,
Seile, Tücher, Stäbe, ...) werden Erfahrungen über die
dingliche Umwelt und deren Handhabung und Gestaltung ermöglicht.
Denn nur über das eigene Tun werden Lernerfahrungen möglich.
Durch verschieden Gruppenspiele
und Gruppenaufgaben, welche Erfahrungen mit sozialen Themen des Miteinander,
Füreinander und Gegeneinander ermöglichen, werden wichtige Sozialerfahrungen
initiiert.
Gegen Ende der Einheit wird
eine kurze Entspannungssequenz angeboten, gefolgt von einer Reflexionsrunde,
in der die Erfahrungen und Erlebnisse der Stunde in der Gruppe nachbesprochen
werden.
Zu den Fragen

Wieviel kostet die Teilnahme an
einer motopädagogischen Gruppe?
Motopädagogische Gruppen
werden als Kleingruppen mit 7 bis 12 TeilnehmerInnen geführt. Sie
laufen jeweils über ein Semester, wobei einmal pro Woche eine Einheit
von 90 min. stattfindet. Der jeweilige Kurs wird von einer MotopädagogIn
geleitet, die eine Weiterbildung oder eine Ausbildung im Bereich Motopädagogik
mit einem Bildungszertifikat abgeschlossen hat.
Eine 90 min. Einheit wird pro
TeilnehmerIn mit Euro 10,- berechnet. Je nach dem, ob der Semesterkurs
11, 12 oder 13 Einheiten hat, kostet die Teilnahme an einer motopädaogischen
Gruppe Euro 110,- bzw. Euro 120,- bzw. Euro 130,- pro Semester.
Für Geschwisterkinder,
die in einem Semester eine motopädagogische Gruppe besuchen, es muss
nicht dieselbe Gruppe sein, gibt es Rabatt.
In manchen Gemeinden sind die Turnsaalmieten sehr hoch und liegen außerhalb des akmö-Kalkulationsrahmens. An diesen Kursstandorten muss der akmö einen Turnsaalzuschlag je nach Höhe der Turnsaalmiete von Euro 1,- bis 2,- je Einheit einheben. Ob an dem Kursstandort in Ihrer Nähe ein Turnsaalzuschlag verrechnet wird, erfahren Sie von Dagmar Steindl im akmö-Büro, bzw. bei der jeweiligen MotopädagogIn.
Zu den Fragen

Was passiert in einer motogeragogischen
Einheit?
Die Auswahl der Angebote in
einer motogeragogischen Einheit orientiert sich immer am Entwicklungsstand
und an den Bedürfnissen der teilnehmenden älteren oder alten
Menschen.
Am Beginn jeder motogeragogischen
Einheit stehen oft Bewegungsspiele mit Musik, um den Körper und den
Kreislauf in Schwung zu bringen und in der Gruppe miteinander warm zu
werden.
Je nach Thema der Stunde bieten
wir vielfältige Inhalte an: von Bewegungsspielen mit und ohne Material,
über Elemente des Seniorensports bis zu Formen des darstellenden
Spiels, von Gymnastik über Tänze bis hin zu Entspannung werden
Situationen initiiert, um freudebringende Bewegung zu
ermöglichen und dadurch Kompetenzen zu erhalten.
Gegen Ende der Einheit wird
eine kurze Entspannungssequenz angeboten, gefolgt von einer Reflexionsrunde,
in der die Erfahrungen und Erlebnisse der Stunde in der Gruppe nachbesprochen
werden.
Zu den Fragen

Wieviel kostet
die Teilnahme an einem motogeragogischen Angebot?
Motogeragogische Angebote sind
in vielfältiger Form organisiert. Sie werden nach Möglichkeit
in Kleingruppen von 7 bis 12 TeilnehmerInnen geführt. Eine Einheit
kann 60 min. oder 90 min. dauern und wird regelmäßig, einwöchentlich
oder zweiwöchentlich, in einem bestimmten Zeitraum angeboten. Der
jeweilige Kurs wird von einer MotogeragogIn geleitet, die eine Weiterbildung
im Bereich Motogeragogik mit einem Bildungszertifikat abgeschlossen hat.
Eine 60 min./90min. Einheit
wird pro TeilnehmerIn mit mind. Euro 8,-/10,- berechnet. Der Kursbeitrag
hängt vom vereinbarten Kurszeitraum und von der Häufigkeit der
Kurstermine ab.
Zu den Fragen

Gibt es eine Möglichkeit
der Abgeltung durch die Krankenkassen?
Nein, denn Motopädagogik
bzw. Motogeragogik sind kein Therapieangebot.
Motopädagogik bietet Entwicklungsbegleitung
und Entwicklungsförderung.
Motogeragogik hat die Förderung
einer stabilen und harmonischern Entwicklung der Persönlichkeit im
Alter zum Ziel.
Zu den Fragen

Warum ist ein Kamel das akmö-Maskottchen?
Das Kamel als akmö-„Vereinstier“
wurde vom Sohn der Gründungs-Obfrau Vera Stehno entdeckt. Er stellte
fest, dass die Abkürzung „akmö“, auf wienerisch
„a kamöö“, eben „ein Kamel“ bedeutet.
Erstaunlicherweise wurde der
akmö-Aktionskreis für Motopädagogik Österreich trotz
des allgegenwärtigen Kamels bisher noch nie für einen Tierschutzverein
gehalten.
Das sehr sympathische Tier
hat auch Eigenschaften, die der akmö für seine Tätigkeit,
die Vertretung bewegter Anliegen in einer bewegungsarmen Zeit, gut brauchen
kann, nämlich Ausdauer und Gelassenheit.
Zu den Fragen

Was wird unter dem Begriff Psychomotorik
verstanden?
Mit einem Verständnis
vom Menschen als bio-psycho-soziale Einheit betont der Begriff Psychomotorik
den engen Zusammenhang von Wahrnehmen, Erleben, Erfahren und Handeln.
1996 kam es zur Gründung
des Europäischen Forums für Psychomotorik – EFP, welches
in Übereinstimmung aller Gründungsmitglieder sich auf folgende
Definition des Begriffs Psychomotorik einigte: „Aufgrund eines holistischen
Menschenbildes, das von einer Einheit von Körper, Seele und Geist
ausgeht, beschreibt der Begriff PSYCHOMOTORIK die Wechselwirkung von Kognition,
Emotion und Bewegung und deren Bedeutung für die Handlungskompetenz
des Individuums im psychosozialen Kontext.“
Zu den Fragen

Was wird unter dem Begriff Motopädagogik
verstanden?
Der Begriff Motopädagogik
definiert sich in seiner ursprünglichen Bedeutung als „ganzheitlich
orientiertes Konzept der Erziehung durch Wahrnehmung, Erleben und Bewegung“.
Es wird eine Persönlichkeitsbildung über motorische Lernprozesse
angestrebt.
Motopädagogik ist ein
Anwendungsgebiet der Psychomotorik im pädagogischen Arbeitsfeld.
Motopädagogik wurde als ein Konzept für psychomotorische Erziehung
verstanden. Heute definieren wir Motopädagogik als psychomotorische
Entwicklungsbegleitung, d.h. als ein pädagogisches Konzept, das sich
dem Medium Bewegung zur Realisierung seiner Ziele bedient.
Zu den Fragen

Was wird unter dem Begriff Motogeragogik
verstanden?
Die Motogeragogik ist ein Anwendungsgebiet
der Psychomotorik. Sie basiert auf den Grundlagen der Motopädagogik,
also auf dem Konzept der ganzheitlichen Erziehung und Persönlichkeitsbildung
durch Bewegung.
Der Begriff Motogeragogik stammt
von der Sportpädagogin Marianne Eisenburger und entstand bei der
Anpassung des Konzeptes der Motopädagogik an die Bedürfnisse
älterer und alter Menschen.
Ziel der Motogeragogik ist die Förderung einer stabilen und harmonischen
Entwicklung der Persönlichkeit im Alter.
Zu den Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Sportpädagogik
und Motopädagogik?
Ziel der Sportpädagogik ist es, Menschen
Bewegungsfertigkeiten beizubringen.
Bewegungsabläufe werden gelernt (z.B. mit Hilfe methodischer Übungsreihen),
geübt und perfektioniert.
Bei der Sprtpädagogik handelt es sich um ein Konzept der
„Erziehung ZUR Bewegung“.
Ziel der Motopädagogik
ist eine grundsätzliche Verbesserung der Handlungsfähigkeit
des Menschen.
Diese entwickelt sich aus einer Fülle von Erfahrungen mit dem eigenen
Körper in Ruhe und Bewegung, durch einen spielerischen Umgang mit
der Umwelt und durch die Auseinandersetzung mit anderen Menschen.
Bei der Motopädagogik handelt es sich um ein Konzept der „Entwicklungsbegleitung
DURCH Bewegung“.
Zu den Fragen

Was bedeutet das Wort Motopädagogik?
Der Wortteil „moto“
kommt vom Lateinischen movere = bewegen
Das Fremdwort Pädagogik wird meistens mit Erziehung gleichgesetzt.
Der Wortteil „päd“ kommt vom Griechischen pais
= das Kind, paedia = die Kinder
Der Wortteil „agogik“ kommt vom Griechischen agein
= führen
Zu den Fragen

Was bedeutet das Wort Motogeragogik?
Der Wortteil „moto“
kommt vom Lateinischen movere = bewegen
Das Fremdwort Geragogik bedeutet Altenerziehung.
Der Wortteil „ger“ kommt vom Griechischen geron =
der Greis, der Alte
Der Wortteil „agogik“ kommt vom Griechischen agein
= führen
Zu den Fragen

|